Schwefel – Das gelbe Gold

Geschichte

Das Badener Schwefelheilwasser wird auch das „Gelbe Gold“ genannt und steht im Mittelpunkt der Heiltradition. Seit nahezu 2000 Jahren ist die Biedermeierstadt Baden bei Wien mit den heilsamen Schwefelwasserquellen der Stadt verknüpft. Mit einer natürlichen Temperatur bis zu 36°C tritt das „Gelbe Gold“ an die Oberfläche

Anwendung

Seit der Römerzeit wird das „Gelbe Gold" primär bei rheumatischen Erkrankungen und Beeinträchtigungen des Stütz- und Bewegungsapparates angewandt. Im Badener Hof findet der Schwefel in Form von Schlamm-, Bäder- und Trinkkuren seine Anwendung.

Weiteres wird es verwendet bei:

  • Degenerative Gelenk- und Wirbelsäulen-Erkrankungen
  • Entzündliche Gelenk- und Wirbelleiden
  • Weichteil-Rheumatismus (Beschwerden in Muskeln, Bändern, Sehnen, Sehnenscheiden und Schleimbeuteln)
  • Neuralgien (Nervenschmerzen)
  • Durchblutungsstörungen
  • Rehabilitation nach Unfall- und Sportverletzungen
  • Chronisch entzündliche Prozesse des Urogenitaltraktes (Harn- und Geschlechtsorgan)
  • Gicht, Metallvergiftung, usw.

Wirkung

Das Badener Schwefelheilwasser verfügt über eine ausgezeichnete antioxidative Wirkung und kann somit einen wertvollen Beitrag in der Prävention chronischer Zivilisationserkrankungen leisten. Der vielfach verwendete Begriff „Anti Aging“ darf hier zu Recht verwendet werden. Darüber hinaus haben die Studienergebnisse gezeigt, dass das Badener Schwefelheilwasser zur Senkung des „schädlichen“ LDL-Cholesterins beitragen kann.

Vorteile des Badener Schwefelheilwassers

  • Verbesserung des Schutzmechanismus gegen die schädigende Wirkung von Freien Radikalen, die chronische Zivilisationskrankheiten (z.B. Diabetes oder rheumatische Erkrankungen) entstehen lassen können.
  • Verbesserung der Widerstandskraft des Körpers gegen oxidativen Stress.
  • Reduzierung der Oxidierbarkeit des "bösen" Cholesterins LDL. Bei einem Überangebot des LDL-Cholesterins lagert sich dieses an den Innenschichten der Gefäße ab. Je höher der LDL-Wert ist, desto höher ist auch das Risiko einer Gefäßverkalkung.
  • Verringerung des Homocystein-Spiegel (körpereigenes Stoffwechselprodukt) im Blutplasma, das beim Abbau von Eiweiß entsteht. Homocystein wird bei gesunden Menschen rasch umgewandelt und abgeführt. Erhöhte Homocystein-Werte können eine Schädigung des Herzens und der Blutgefäße hervorrufen.