Aktuelle Vorsorgetipps
Februar 2012
Körperstabilisation für einen starken und schmerzfreien Rücken
Eine zu schwache Rückenmuskulatur ist die häufigste Ursache für Rückenschmerzen. Studien zufolge kann mit einem spezifischen Training sehr vielen Menschen geholfen werden. Im Badener Hof kommt das DAVID-Wirbelsäulenkonzept für einen wirkungsvollen Aufbau der Rücken-, Arm- und Beinmuskulatur zum Einsatz.
Wie funktioniert das Wirbelsäulentraining am DAVID-System?
Nach einer genauen Wirbelsäulenmessung (Funtionsanalyse) in den verschiedenen Bewegungsebenen werden die Stärken, Schwächen und Dysbalancen der Rückenmuskulatur des betroffenen Patienten computergestützt exakt bestimmt.
Basierend auf diesen Ergebnissen kann ein individuell abgestimmtes medizinisches Krafttraining mit den DAVID-Geräten unter engmaschiger physiotherapeutischer Aufsicht erfolgen.
Warum ist ein Ganzkörpertraining für einen schmerzfreien Rücken notwendig?
Gerne kombinieren wir das DAVID-System mit einem Ganzkörpertraining auf der Galileo-Vibrationsplatte. Dabei werdenvor allem Muskelgruppen angesprochen, die eine tragende Rolle in der Stabilität, dem Schutz der Wirbelsäule und den Gelenken spielen. Je häufiger der Körper trainiert ist, desto besser sind die Muskelfunktionen und geringer dei Rückenschmerzen im Bereich der Lendenwirbel.
Dr. Werner Wiesinger, Ärztlicher Leiter-Badener Hof
Dezember 2011
Diabetes mellitus
Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) ist eine Erkrankung, die durch einen erhöhten Blutzuckerspiegel gekennzeichnet ist.
Typische Symptome von Diabetes - insbesondere Typ-1-Diabetes - sind starker Durst, vermehrtes Wasserlassen, Heißhunger und Juckreiz. Die Betroffenen fühlen sich müde, abgeschlagen und sind anfälliger auf Infektionen. Wer ein paar Dinge beachtet (vor allem hinsichtlich der Ernährung, die Weihnachtszeit sei hier erwähnt) und seinen Blutzuckerspiegel regelmäßig kontrolliert, kann trotz Zuckerkrankheit ein beschwerdefreies Leben führen und Folgeschäden vermeiden bzw. hinauszögern.
Diabetes Typ 1
Beginnt meist in der Jugend und führt zu ausgeprägten Beschwerden. Bei diesem Typ werden bestimmte Zellen in der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) zerstört, die das Hormon Insulin bilden. Insulin ist notwenig, damit Zucker, der über das Essen ins Blut gelangt, von Zellen aufgenommen und verarbeitet werden kann. Ist zu wenig Insulin vorhanden, verbleibt der Zucker im Blut - der Blutzuckerspiegel steigt.
Diabetes Typ 2
Betrifft dagegen meist ältere Menschen, weswegen er früher häufig Altersdiabetes genannt wurde. Dieser Begriff ist jedoch nicht ganz korrekt, denn zunehmend sind auch jüngere Personen und auch Kinder davon betroffen. Bei diesem Typ schüttet die Bauchspeicheldrüse zwar meist ausreichend Insulin aus. Die Körperzellen, die Insulin brauchen, um den Zucker aus dem Blut aufzunehmen, reagieren jedoch zunehmend unempfindlicher auf das Insulin. Auch in diesem Fall steigt der Blutzuckerspiegel. Diabetes mellitus Typ 2 kann lange Zeit beschwerdefrei verlaufen und erst duch Spätschäden auf sich aufmerksam machen.
Personen mit Diabetes Typ 1 müssen regelmäßig Insulin spritzen, um den Mangel dieses Hormons auszugleichen. Menschen mit mit Diabetes Typ 2 können dagegen zu Beginn der Erkrankung viel bewirken, indem sie ihren Lebensstil ändern. Mit viel Bewegung, einen normalen Gewicht und ausgewogener Ernährung können diese Diabetiker den Blutzuckerspiegel stabilisieren. Bei weit fortgeschrittenem Typ 2-Diabetes helfen Medikamente in Tablettenform oder auch Insulinspritzen den Blutzucker zu regulieren. Ein dauerhaft erhöhter Blutzuckerspiegel schädigt das Gefäßsystem, sodass Spätschäden auftreten können. Dazu gehören Schlaganfall, Herzinfarkt, Durchblutungsstörungen der Beine und Füße, Veränderungen an der Netzhaut des Auges, Störungen der Nierenfunktion, usw.
Durch geschädigte Nerven kann infolge einer Zuckererkrankung zu Taubheitsgefühlen v.a. in den Beinen kommen. Um solchen Beschwerden vorzubeugen, ist eine lebenslage und sorgfältige Blutzuckereinstellung entscheidend.
Dr. Werner Wiesinger, Ärztlicher Leiter-Badener Hof
November 2011
Erkältung
Eine Erkältung (auch als grippaler Infekt bezeichnet) ist eine meist durch Viren ausgelöste, akute Infektion der oberen Atemwege. Das Auftreten von Erkältungskrankheiten steht in direktem Zusammenhang mit einem geschwächten Immunsystem.
Die Erkältung ist eine mit großer Häufigkeit auftretende Infektion: durchschnittlich haben Erwachsene zwei bis fünf Erkältungen im Jahr, Kinder im Vorschulalter sogar vier bis acht.
Bei einer Erkältung lässt sich die Diagnose anhand der geschilderten Beschwerden (Anamnese) und der körperlichen Untersuchung (klinischer Befund) stellen. Bei der Untersuchung fallen in erster Linie die geröteten Nasen- und Rachenschleimhäute auf.
Vor allem bei einer virusbedingten Erkältung kann die Abgrenzung zur Grippe schwierig sein. Hier kann möglicherweise eine Untersuchung des Blutes auf bestimmte Entzündungsparameter zur richtigen Diagnose beitragen.
Bei vorher gesunden Menschen reichen die Erfassung der Beschwerden und die Untersuchung vollkommen aus, um die Erkältung zu diagnostizieren. Besteht der Verdacht auf eine Lungenentzündung oder ist der Krankheitsverlauf untypisch oder langwierig, ist eine Röntgenaufnahme der Lunge zur Diagnose sinnvoll. Zusätzlich bewertet der Arzt das Blutbild. Bei Menschen mit bekannter Lungenerkrankung kann er zusätzlich Speichel auf Krankheitserreger untersuchen. Nur in seltenen Fällen ist eine Lungenspiegelung (Bronchoskopie) oder Computertomografie (CT) erforderlich.
Die gegen eine Erkältung eingesetzte Therapie ist symptomatisch, das heißt, sie unterdrückt die unerwünschten Beschwerden der Erkrankung, bekämpft jedoch nicht die Ursache. Da Viren für die meisten Erkältungen verantwortlich sind, eignen sich Antibiotika zur Behandlung meist nicht, weil sie nur gegen Bakterien wirken.
Bei einer Erkältung sind zur Therapie folgende allgemeine Maßnahmen zu empfehlen:
- körperliche Schonung (etwa in Bezug auf Arbeit und Sport)
- Feuchtinhalation mit z.B. Kamillen- oder Salbeidampf
- heiße Getränke mit Honig
- warme Halswickel
- Lutschtabletten
- Stimmschonung
- Rauchverbot
Daneben gibt es noch verschiedene Hausmittel gegen eine Erkältung:
Mancher schwört bei einer Erkältung auf Ingwertee (frischer Ingwer in heißem Wasser, mit Zitronensaft und Honig), andere bevorzugen zur Behandlung die Inhalation von Teebaum- oder Pfefferminzöl oder legen eine in Scheiben geschnittene Zwiebel auf das Nachtschränkchen, damit die Dämpfe den Schnupfen lindern.
Dr. Werner Wiesinger, Ärztlicher Leiter-Badener Hof
September 2011
Burn-out-Syndrom
Menschen, die stark in ihrem Beruf aufgehen und sich dabei für andere Menschen aufopfern, sind besonders oft vom Burn-out-Syndrom betroffen. Prinzipiell kann jeder, unabhängig vom Beruf, am Burn-out-Syndrom erkranken, zum Beispiel auch durch familiäre Belastungen.
Das Burn-out-Syndrom entsteht nicht plötzlich, sondern entwickelt sich in der Regel über einen längeren Zeitraum. Anfangs sehr motivierte und engagierte Personen resignieren langsam und ziehen sich gesellschaftlich immer mehr zurück. Schließlich kommt es zu körperlichen Beschwerden, wie z.B. Müdigkeit, Kopfschmerzen, Depressionen oder Verspannungsbeschwerden.
Die Ursachen des Burn-out-Syndroms sind vielfältig und können stark variieren. Meist spielen starke Belastungen verschiedener Art über lange Zeit in Beruf oder Familie eine Rolle. Insbesondere, wenn gleichzeitig die eigene Leistung nicht oder nur wenig anerkannt wird und der Betroffene Stress für sich ungünstig bewältigt. Von Burn-out Betroffene achten nicht genug darauf, sich Phasen der Ruhe und Entspannung zu gönnen und verdrängen über lange Zeit Warnsignale des Körpers.
Für die Therapie des Burn-out-Syndroms ist es wichtig zu erkennen, dass Hilfe benötigt wird und diese man auch für sich annehmen muss. Langfristig ist es wichtig, bisherige Verhaltensmuster und Gewohnheiten zu ändern und Wert auf eine gesunde Lebensweise zu legen. Betroffene müssen lernen, eigene Bedürfnisse zu erkennen und beachten. Beruflicher Alltag und Entspannung müssen in Balance gelangen. Wer sich frühzeitig Hilfe sucht und aktiv an der Therapie mitarbeitet, hat gute Aussichten auf eine Besserung des Burn-out-Syndroms.
Dr. Werner Wiesinger, Ärztlicher Leiter-Badener Hof
August 2011
Gesundheits-Check für Erwachsene
Mit dem Alter von 35 Jahren sollten Frauen und Männer beginnen, im Rahmen von Vorsorgeuntersuchungen ihren Gesundheitszustand zu überprüfen.
Dadurch werden nicht nur bestehende Krankheiten frühzeitig erkannt und behandelt und körperliche Schwächen aufgezeigt, es wird auch ein allgemeiner Fitnesszustand ermittelt. Schwere Erkrankungen und Folgeschäden im Alter können auf diese Weise vermieden werden.
Vom behandelnden Arzt (Allgemeinmediziner oder Internisten) wird ein umfassendes Anamnesegespräch, eine eingehende körperliche Untersuchung, Blutdruckmessung, EKG-Kontrolle, Blut- und Harnuntersuchung und im Bedarfsfall eine gezielte Abklärung von Verdachtsdiagnosen durchgeführt.
Ein informatives Gespräch mit genauer Befundbesprechung bildet den Abschluss einer jeden Vorsorgeuntersuchung. Sämtliche anfallende Kosten werden von den Krankenkassen übernommen, der Gesundheits-Check ist daher gratis.
Dr. Werner Wiesinger, Ärztlicher Leiter-Badener Hof